Lösungsstrategien für Wasser- und Landnutzungskonflikte

Umweltstiftung Michael Otto
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Die Umweltstiftung Michael Otto (UMO) engagiert sich für die Entwicklung von Lösungen, die den Umweltkrisen entgegenwirken, indem sie die Balance zwischen den Bedürfnissen der Menschen und den Anforderungen der Ökosysteme wiederherstellt. Das geht nur, wenn verschiedene Interessengruppen beteiligt werden. Und es geht nicht gegen die Gesetze der Natur.

AQUA-AGENTEN

Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse werden bei diesem Projekt für die Ressource Wasser sensibilisiert. Das Programm der AQUA AGENTEN basiert auf den Konzepten von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE), welche Lernende aller Altersstufen dazu befähigt, sich selbst und ihr Umfeld zu transformieren und als „globale Bürger:innen” den Weg für nachhaltige, resiliente Gesellschaften zu ebnen.

Eingebettet in die sogenannte „AQUA-AGENTEN-Story“, werden die Kinder zu AQUA-AGENTEN ausgebildet. Im Klassenzimmer und bei außerschulischen Aktionen setzen sie sich auf neue und ungewöhnliche Weise mit der kostbaren Ressource Wasser auseinander. Sie bekommen dabei Gelegenheit, mit Spaß und Neugier die Vielfalt und Bedeutung von Wasser für Mensch, Natur und Wirtschaft zu erforschen, ihr eigenes Leben zu reflektieren und zu gestalten und für ein verantwortungsvolles Miteinander in der Gesellschaft einzutreten.

Grundlage für das Bildungsangebot ist der AQUA-AGENTEN-Koffer. Er beinhaltet eine eigens konzipierte Themenwerkstatt, mit der Kinder im Unterricht Aufgaben in den vier Bereichen „Wasserversorgung“,„Wasserentsorgung“, „Lebensraum Wasser“ und „Gewässernutzung“ bearbeiten können. Bei verschiedenen außerschulischen Angeboten können sie ihre Erkenntnisse vertiefen, anwenden und ausprobieren.

F.R.A.N.Z.-Projekt

Biologische Vielfalt ist eine wichtige Grundlage für intakte Ökosysteme und damit auch für die Landwirtschaft. Die weltweit wachsende Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten auf der einen und die Bewahrung der Artenvielfalt auf der anderen Seite führen häufig zu Zielkonflikten. Das Dialog- und Demonstrationsprojekt F.R.A.N.Z. (Für Ressourcen, Agrarwirtschaft& Naturschutz mit Zukunft) sucht hier nach Lösungen für die Entwicklung effizienter Naturschutzmaßnahmen und zeigt die Möglichkeiten einer erfolgreichen Kooperation zwischen Landwirtschaft, Naturschutz und Wissenschaft auf.

Unter dem Motto „Gemeinsam für mehr Vielfalt in der Agrarlandschaft“ werden Maßnahmen erprobt, die sowohl ökologisch wirksam als auch praxistauglich und wirtschaftlich tragfähig sind. Um möglichst viele Landwirt:innen für die Maßnahmen zu gewinnen, braucht es geeignete ordnungs- und förderrechtliche Rahmenbedingungen. Auch hier setzt F.R.A.N.Z. an und gibt Impulse in die Agrar- und Umweltpolitik.

Die Umweltstiftung Michael Otto hat das Verbundprojekt F.R.A.N.Z. initiiert und leitet es gemeinsam mit dem Deutschen Bauernverband.

Weitere Beispiele für eine transformative
Veränderungen

Weitere Transformationsbeispiele